Itachi700 das ist die ewige Diskussion zwischen lokalem und nationalem Netz. Lokal bedeutet AON (Infranet, Punkt‑zu‑Punkt), national bedeutet GPON (FiberCop, Punkt‑zu‑Multipunkt).
AON ist technisch überlegen, weil jeder Anschluss eine eigene dedizierte Faser erhält. – entsprechend aber auch teurer im Ausbau.
GPON arbeitet dagegen mit Splittern. Bei einem Splitting von 1:64 stehen die 2,5 Gbit/s Downstream und 1,25 Gbit/s Upstream allen 64 angeschlossenen Kunden gemeinsam zur Verfügung. In Stoßzeiten kann die verfügbare Geschwindigkeit stark reduziert sein (bereits auf technischer Ebene - nicht nur durch QoS des ISP oder fehlende Uplinkkapazitäten wie im Infranet Netz).
Der einzelne Kunde kann die Netzarchitektur nicht wählen. GPON ist ausschließlich dort verfügbar, wo FiberCop ausgebaut hat – also in den Städten (und auch größeren Orten?). Und leider sind im Infranet Netz keine nationalen Provider (z.B. TIM, Vodafone etc) - und somit bleiben dort nur die lokalen.... und die haben im Infranet Netz kein Angebot, das Richtung 2,5 gbit geht....
wobei mich würde mal interessieren, welcher Privatkunde nun wirklich aktuell 2,5 gbit braucht.... (und auch im Haus die entsprechende Hardware hat, dies zu nutzen)